Das war kein „schlechtes Jahr“. Es war ein Jahr der Lehren.
Das Jahr 2025 war kein schlechtes Jahr für Elektroinstallationen.
Es war … lehrreich.
Hunderte Modernisierungen, Dutzende Neubauten, Erweiterungen von PV-Anlagen, Garagen, die zu Werkstätten umfunktioniert wurden, Gärten mit Strom „auf die Schnelle“. Und immer wieder dieselben Fehler, wie ein Refrain wiederholt:
„Das reicht doch“, „wozu Reserve“, „machen wir später“.
Das Problem ist: In der Elektrotechnik wird „später“ oft zu teuer oder zu gefährlich.
Deshalb lohnt es sich, beim Eintritt ins Jahr 2026 klar zu sagen:
⇒ Nicht alles muss neu gemacht werden – aber manche Fehler dürfen sich nicht wiederholen.
Dieser Artikel ist eine konkrete Liste von Dingen, die 2025 Probleme verursacht haben – und einfache Wege, sie 2026 zu vermeiden. Ohne Angstmacherei. Ohne Moralpredigten. Mit Blick auf Sicherheit, Komfort und langfristige Ruhe.
Warum machen wir immer wieder dieselben Fehler?
Weil eine Elektroinstallation:
nach Abschluss der Arbeiten unsichtbar ist,
„funktioniert“ und deshalb als in Ordnung gilt,
oft unter Zeit- und Kostendruck entsteht.
Und die Wahrheit ist: Die teuersten Fehler zeigen sich erst später – wenn etwas ergänzt, umgebaut oder repariert werden muss.
Fehler Nr. 1: Verteilung „auf Kante genäht“
Was ist 2025 passiert?
Der Klassiker: eine Unterverteilung, die genau auf den aktuellen Bedarf ausgelegt ist.
Keine Reserve. Kein Platz für die Zukunft.
Die Folgen:
kein Platz für zusätzliche Stromkreise,
kein Platz für PV-Anlage, Wärmepumpe oder Wallbox,
provisorische Nachrüstungen,
Austausch des gesamten Gehäuses nach 2–3 Jahren.
Wie lässt sich das 2026 vermeiden?
Die Regel ist einfach:
Wenn heute 12 Module benötigt werden – plane 18 oder 24.
Eine Unterverteilung mit Reserve:
bietet Flexibilität,
spart langfristig Geld,
sorgt für Ordnung und Übersichtlichkeit.
Hier bewähren sich systemische Lösungen, z. B. Hager-Verteilungen, erhältlich bei Preis-Zone – sowohl Aufputz- als auch Unterputzlösungen mit logischem Aufbau und Erweiterungsmöglichkeiten.
Fehler Nr. 2: Fehlende sinnvolle Aufteilung der Stromkreise
Worin lag das Problem?
Auch 2025 gab es noch Installationen, bei denen:
die Küche auf einem einzigen Stromkreis lag,
Steckdosen und Beleuchtung kombiniert waren,
Garage, Garten und Werkstatt einen Stromkreis teilten.
Das funktioniert … bis zur ersten Überlastung.
Wie macht man es besser?
Gut geplante Stromkreise bedeuten:
Sicherheit,
Komfort,
einfachere Fehlersuche.
2026 sollte Standard sein:
separate Stromkreise für die Küche,
separate für das Bad,
separate für Garage und Werkstatt,
separate für Außenbereiche (Garten, Terrasse).
Und damit sind wir wieder bei Punkt eins: eine ausreichend dimensionierte Verteilung mit Reserveplatz.
Fehler Nr. 3: Falsches Gehäuse am falschen Ort
Was lief schief?
Auch 2025 wurden noch verbaut:
Standardgehäuse in feuchten Räumen,
nicht abgedichtete Kästen in Garagen,
Verteilungen ohne ausreichende IP-Schutzart im Außenbereich.
Die Folgen:
Korrosion,
Probleme mit Schutzgeräten,
verkürzte Lebensdauer der Anlage.
Wie vermeidet man das?
Wähle das Gehäuse nach Umgebung, nicht nach Preis.
Haus / Wohnung → ästhetische Unterputz-Verteilungen
Garage / Werkstatt → robuste Aufputzgehäuse
Garten / Außenbereich → Gehäuse mit erhöhter IP-Schutzart (z. B. IP65)
Das ist keine Spielerei – das ist echter Schutz der Installation.
Fehler Nr. 4: „PV irgendwann“ – fehlende Vorbereitung
Der Klassiker 2025
„Solaranlage? Vielleicht in zwei Jahren.“
Und später:
kein Platz in der Verteilung,
keine logische Struktur,
Umbauten, die mehr kosten als eine frühzeitige Reserve.
Denken im Jahr 2026
Auch wenn die PV-Anlage heute noch nicht realisiert wird:
Platz in der Verteilung vorsehen,
Schutzgeräte mitdenken,
eine logische Struktur planen.
Das ist der Unterschied zwischen einer Installation „irgendwie“ und einer zukunftsfähigen Lösung.
Fehler Nr. 5: Chaos statt Übersicht
Was haben wir gesehen?
keine Beschriftung der Stromkreise,
keine Logik in der Anordnung der Schutzgeräte,
kein Serviceraum.
Warum ist das ein Problem?
Bei einer Störung:
verlierst du Zeit,
riskierst Fehler,
erschwerst die Arbeit des Elektrikers – oder dir selbst.
Die Lösung?
Eine übersichtliche Verteilung bedeutet:
logischer Aufbau,
beschriftete Stromkreise,
Platzreserve,
Ordnung.
Das ist Bedienkomfort, keine ästhetische Spielerei.
Vorteile für den Nutzer – was man wirklich gewinnt
Eine gut geplante Elektroinstallation bietet:
Sicherheit für die Bewohner,
Ruhe für viele Jahre,
einfache Erweiterbarkeit,
Zeit- und Kostenersparnis,
zuverlässigen Betrieb – auch bei späterem Ausbau.
Eine Investition, die leise und täglich für dich arbeitet.
Typische Fehler und wie man sie vermeidet – schnelle Checkliste
Verteilung „auf Kante“ → Modulreserve einplanen
Ein Stromkreis für alles → logische Aufteilung
Falsches Gehäuse → IP-Schutz an den Einsatzort anpassen
Keine PV-Planung → Vorbereitung für die Zukunft
Chaos → klare Struktur und Beschriftung
Empfohlene Lösungen bei Doktorvolt®
Im Sortiment von Doktorvolt® und Preis-Zone findest du:
Aufputz- und Unterputz-Verteilungen,
Gehäuse mit erhöhter IP-Schutzart für Garage und Garten,
systemische Hager-Lösungen, die:
modular,
ästhetisch,
erweiterbar,
und in der Praxis bewährt sind.
Lösungen, die nicht einschränken, sondern Spielraum schaffen.
Fragen, die es sich zu klären lohnt
Brauche ich wirklich Reserve in der Verteilung?
Ja. Einer der günstigsten, aber wichtigsten Bestandteile der Installation.
Spielt Ästhetik eine Rolle?
Ja – besonders in Haus und Wohnung. Aber niemals auf Kosten der Funktionalität.
Lohnt sich PV-Planung, wenn ich mir nicht sicher bin?
Definitiv. Vorbereitung kostet wenig, Nachrüsten kostet viel.
Ist jede Verteilung für die Garage geeignet?
Nein. Garage und Werkstatt erfordern robustere Gehäuse und höhere IP-Schutzarten.
Kann ich eine alte Installation erweitern?
Manchmal ja – oft ist es jedoch sicherer und günstiger, zentrale Komponenten zu ersetzen.
Fazit: 2026 ist der richtige Zeitpunkt, es klug zu machen
Das Jahr 2025 hat eines klar gezeigt:
Installationen, die nur „für jetzt“ gedacht sind, altern schnell.
2026 ist der richtige Moment, um:
mit Reserve zu planen,
vorausschauend zu denken,
Lösungen zu wählen, die nicht begrenzen.






