1 September 2026

Bei der Wahl einer Wallbox denkt man schnell: 22 kW ist mehr, also muss es besser sein. Zu Hause funktioniert das aber nicht immer so.

Du kannst eine 22-kW-Wallbox installieren, und das Auto lädt trotzdem nur mit 11 kW. Der Grund ist einfach: Das Fahrzeug hat seine eigene maximale AC-Ladeleistung und nimmt nicht mehr Leistung auf, als es verarbeiten kann.

Deshalb solltest du vor dem Kauf zwei Dinge prüfen: wie viel Ladeleistung das Auto aufnehmen kann und wie viel die Hausinstallation sicher bereitstellen kann.

Wann reichen 11 kW völlig aus?

Für viele Nutzer sind 11 kW die sinnvollste Wahl für zu Hause.

Wenn das Auto maximal 11 kW AC unterstützt, lädt es mit einer leistungsstärkeren Wallbox nicht schneller. Und selbst wenn das Fahrzeug mehr Leistung aufnehmen kann, lohnt sich die Frage, ob du das im Alltag wirklich brauchst.

Das Auto steht normalerweise die ganze Nacht in der Garage. Abends anschließen, morgens abstecken und losfahren. In diesem Szenario zählen vor allem Komfort und die Sicherheit, dass die Batterie für den nächsten Tag bereit ist – nicht jede eingesparte Minute.

Eine 11-kW-Wallbox arbeitet an einem dreiphasigen 400-V-Anschluss mit etwa 16 A pro Phase. Ein Beispiel aus dem Sortiment von Doktorvolt ist die WALLBOX DV-8706-EV 11 kW mit Typ-2-Steckdose.

Wenn dir eine besonders einfache Bedienung wichtig ist, verfügt die Doktorvolt DV-9970-EV 11 kW über ein fest angeschlossenes Typ-2-Kabel. Vorfahren, einstecken, fertig.

Wann lohnt sich eine 22-kW-Wallbox?

22 kW sind dann sinnvoll, wenn das Fahrzeug diese Ladeleistung tatsächlich nutzen kann und die Hausinstallation dafür ausgelegt ist.

Das ist eine gute Lösung, wenn du viel fährst, das Auto oft nur für wenige Stunden zu Hause steht oder du den Ladepunkt bereits für ein zukünftiges Fahrzeug vorbereiten möchtest.

Im Sortiment von Doktorvolt findest du unter anderem die WALLBOX DV-8690-EV 22 kW mit Typ-2-Steckdose.

Dabei sollte man eines beachten: Bei voller Leistung benötigt eine 22-kW-Wallbox etwa 32 A auf jeder der drei Phasen. Das ist eine deutlich höhere Belastung als bei 11 kW.

Gleichzeitig können im Haus aber auch ein Induktionskochfeld, der Backofen, eine Wärmepumpe oder andere Geräte laufen. Deshalb sollte vor der Installation einer 22-kW-Wallbox die verfügbare Anschlussleistung und die Eignung der Elektroinstallation gemeinsam mit einer Elektrofachkraft geprüft werden.

Doktorvolt DV-9574-EV Wallbox 22 kW mit Typ-2-Steckdose
Freistehende Doktorvolt Ladestation mit Wallbox und Typ-2-Steckdose
Doktorvolt Wallbox mit Typ-2-Steckdose auf freistehender Ladesäule
Doktorvolt DV-9109-EV Wallbox mit Typ-2-Steckdose für Elektrofahrzeuge

11 czy 22 kW? Najprostsza odpowiedź

Wähle 11 kW, wenn:

  • dein Auto maximal 11 kW AC aufnehmen kann,
  • das Fahrzeug normalerweise über Nacht geladen wird,
  • du nicht die kürzest mögliche Ladezeit brauchst,
  • du die Hausinstallation weniger stark belasten möchtest.

Ziehe 22 kW in Betracht, wenn:

  • dein Auto eine höhere Ladeleistung nutzen kann,
  • die Hausinstallation über ausreichende Leistungsreserven verfügt,
  • du häufig schnell nachladen musst,
  • du den Ladepunkt auch für ein zukünftiges Fahrzeug vorbereiten möchtest.

Oder vielleicht eine mobile Wallbox?

Nicht jeder braucht eine Ladestation, die dauerhaft an der Wand montiert ist.

Wenn du sie auch außerhalb des eigenen Zuhauses nutzen möchtest, sind mobile Modelle von Doktorvolt eine interessante Option. Die DV-7280-EV 11 kW wird an eine CEE-16-A-Steckdose angeschlossen, die DV-6214-EV 22 kW an eine CEE-32-A-Steckdose.

Das ist besonders praktisch, wenn du auch in einer zweiten Garage, einer Werkstatt oder einem Ferienhaus Zugang zu passenden CEE-Steckdosen hast.

Für die meisten privaten Nutzer sind 11 kW der beste Kompromiss. 22 kW solltest du nicht deshalb wählen, weil die größere Zahl besser klingt, sondern dann, wenn du die zusätzliche Ladeleistung tatsächlich nutzen kannst.

Eine gute Wallbox muss nicht die leistungsstärkste sein. Sie sollte einfach zum Fahrzeug, zur Elektroinstallation und zum täglichen Nutzungsverhalten passen.